Rückblick auf die Interkulturelle Woche – Teil 1

 

Zur Eröffnung der Interkulturellen Woche trafen sich Christen und Muslime auf der Drehscheibe zum gemeinsamen Friedensgebet. Knapp 100 Menschen, jung und alt, Frauen und Männer kamen zusammen und warteten gespannt auf diesen besonderen Abend. Nach einer kurzen Begrüßung von Pfarrerin von Ameln und einem Blick auf die ausgehängten Steckbriefe vieler Walldorferinnen und Walldorfer, war der Schwerpunkt der diesjährigen Interkulturellen Woche klar: Menschenrechte im Fokus. Nach einer musikalischen Einstimmung der SängerInnen der Kantorei unter der Leitung von Andrea Stegmann legte der katholische Gemeindediakon Manfred Uhl das biblische Zeugnis mit Blick auf den Umgang mit Fremden aus und brachte auf den Punkt, wie wichtig der offene und hilfsbereite Umgang miteinander sei. Akif Ünal von der Mevlana Moschee gab eine historische Einführung zu den Menschenrechten aus islamischer Perspektive und eine Koranrezitation auf Arabisch gesungen von DITIB Vorbeter Kumru folgte. Damit auch alle die Sure verstehen konnten trug Ismet Alandag die Übersetzung vor und Imam Arslan der Milli Görüs Gemeinde schloss mit einem Gebet für den Frieden in unserer Gesellschaft. Die christlichen Fürbitten und das Vater Unser rundeten das gemeinsame Gebet ab.
Mit Blick auf die Evang. Stadtkirche im Hintergrund brachten die beiden Tische mit Koran und Bibel nebeneinander bildlich zum Ausdruck, wie eng verbunden christlicher und muslimischer Glaube in Deutschland und auch in Walldorf gelebt werden: Friedlich und im Bestreben einander immer besser kennenzulernen und zu verstehen. Der gegenseitige Friedensgruß aller Beteiligten und Zuhörer auf der Drehscheibe an diesem Abend leitete über zum weiteren Teil der Veranstaltung. Fortsetzung folgt…

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