Rückblick auf die Rüste des Kirchengemeinderates

 

Wie vergangenes Jahr fand auch 2017 am letzten Januarwochenende die Rüste des Kirchengemeinderats im Kloster Bad Wimpfen statt. Dieses Jahr ging es beim Klausurwochenende um das Thema „Gemeinsames Arbeiten im Gremium“.
Unser Zusammensein begann am Freitagabend zunächst mit einem Willkommensgruß von Rainer Dörlich und Aktuelles aus dem Pfarramt von Wibke Klomp und Oliver Tuscher.
Am Samstag gestaltete der Coach und Supervisor Dr. Matthias Gleis den Tag mit verschiedenen Workshops um unsere kommunikative Kompetenz auf allen Ebenen zu verbessern und zu erweitern.
Wir waren nicht wenig erstaunt als wir zu Beginn ein Schokoladengoldstück erhielten und sagen sollten, warum wir ein Goldstück der Gemeinde sind. Nachdem wir so zunächst unsere Stärken benannt hatten, ging es anschließend um die Herausforderungen, die sich uns bei der kirchlichen Arbeit stellen. Was kann verbessert werden im Miteinander von Haupt- und Ehrenamtlichen und genauso im Zusammenwirken der Ehrenamtlichen untereinander? Herausgearbeitet wurden hierzu die Themen „Sitzungskultur“, „Informationsfluss“, „Ressourcenmanagement“ und „Entscheidungsprozess“. Zu diesen vier Oberbegriffen wurden im weiteren Verlauf des Tages eine Vielzahl an Beispielen und Vorschlägen erarbeitet, die Veränderungspotential aufzeigen. Doch nicht nur an solch sachliche Themen wagte sich der Kirchengemeinderat heran. Neben der Erkenntnis, dass der persönliche Austausch und das gesellige Miteinander wichtig sind, um das gegenseitige Verständnis zu erweitern, wurden auch Themen angesprochen, die auf der Gefühlsebene die Zusammenarbeit beeinflussen. Unser Coach war sehr beeindruckt, dass in einem solch großen Gremium die Bereitschaft besteht, solche „Bauchthemen“ offen anzusprechen und nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen.

Wir werden Vieles von dem Erarbeiteten hoffentlich in Zukunft umsetzen. Nach unseren Erfahrungen bei der diesjährigen Rüste in Bad Wimpfen wissen wir, dass es die Arbeit erleichtert, wenn wir unsere Ressourcen geschickt nutzen. Wir haben erfahren, wie gute Strukturen Entscheidungsprozesse erleichtern und dass der Informationsfluss in unserer Gemeinde verbessert werden kann. Vor allem aber hat uns dieses Wochenende eindrücklich vor Augen geführt, auf welch vertrauensvollem Niveau wir miteinander zusammenarbeiten. Unsere gemeinsame Arbeit in den unterschiedlichen Gremien werden wir zukünftig durch die erworbenen Erkenntnisse bereichern und unterstützen, damit wir weiterhin Freude und Erfolg bei unserer Sitzungsarbeit haben.

 

 

 

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