Unsere Orgel bekommt Zuwachs

 

Die Orgel ist in jeder Hinsicht ein besonderes Instrument: sie ist wie ein Haus begehbar, im Inneren verbirgt sich eine komplexe Mechanik und das Erklingen der Pfeifen beruht auf physikalischen Gesetzen. Im Orgelbau hat man sich auch die Vorteile der digitalen Technik zu Nutze gemacht: so bekommt auch unsere Orgel einen digitalen Assistenten eingebaut. Der übernimmt aber nicht das gesamte Spiel – das ist immer noch Sache des Musikers. Die sogenannte Setzeranlage ermöglicht dann aber das Speichern und Abrufen von Registrierungen, also den Klangkombinationen.

Außerdem – Sie werden es hören – werden fünf neue Register eingebaut. Sie erweitern die Klangpalette um die charakteristischen Streicher- und Flötenstimmen, die vor allem in der romantischen und symphonischen Orgelmusik wichtig sind und in unserer Orgel bis jetzt fehlen. Damit ist es möglich, eine Klangsteigerung vom sanften pianissimo bis zum donnerndem fortissimo zu machen.

Bis dahin ist aber noch einiges zu tun: Ende Juni wurden in der Intonierwerkstatt die ersten Probetöne erstellt. Auch die alten Pfeifen werden so intoniert, dass sich am Schluss ein stimmiger Gesamtklang ergibt. Wie im Bild zu sehen ist, werden die ersten Korrekturen bereits in der Werkstatt ausgeführt. Die Intonation – also das Abstimmen und Charakterisieren der Pfeifen – kann dann erst in der Stadtkirche geschehen. Mit diesem Arbeitsschritt wird im Spätjahr gerechnet.

Die Orgelsanierung kostet die Kirchengemeinde ca. 230.000€. Dank dieser Renovierung ist die Lebensfähigkeit der Orgel für die nächsten 50 Jahre gesichert.
Die Haussammlung und das Ergebnis des BAZARs kommen der gerade erfolgenden Renovierung der Orgel zu gute.

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