Punktsieben am 22. Mai 2022

„Frieden schaffen ohne Waffen“ – aktuell noch ein Konzept mit Zukunft?

Am Sonntag, den 22.05.2022, um 19 Uhr im Evang. Gemeindehaus mit Stefan Maaß, dem Friedensbeauftragten der badischen Landeskirche

2018 wurde das Szenario „Sicherheit neu denken: Von der militärischen zur zivilen Sicherheitspolitik“ im Auftrag der Evangelischen Landeskirche in Baden entwickelt, um die Überwindung der militärischen Aufrüstung bis zum Jahr 2040 aufzuzeigen. Zentraler Ansatz ist, eine Zukunft zu denken, in der pro Jahr 80 Mrd. Euro in die zivile Krisenprävention anstatt in die Bundeswehr investiert werden. Aktuell erscheint dieses Szenario von einem auf den anderen Tag überholt. Der Krieg in der Ukraine und die Reaktionen westlicher Regierungen auf den militärischen Angriff Russlands lassen das Szenario plötzlich als Traumvorstellung realitätsferner Pazifisten erscheinen; mehr noch scheint die Vernachlässigung der Bundeswehr inzwischen unsere Verteidigungsfähigkeit zu gefährden. Ist die militärisch aggressive Denkweise autokratischer Machthaber mit dem Konzept einer friedlichen und selbstbestimmten Weltordnung vereinbar? PunktSieben freut sich, den Friedensbeauftragten der badischen Landeskirche Stefan Maaß, einen Mitgestalter von „Sicherheit neu denken“, begrüßen zu dürfen. Er wird einerseits die Konzepte des Szenarios vorstellen, andererseits aber auch Fragestellungen angesichts der aktuellen Aggression Russlands in der Ukraine und weiterer destabilisierender Krisen in der Welt thematisieren.

Die Teilnehmer:innen der Veranstaltung werden gebeten, eine FFP2- oder medizinische Maske mitzuführen. Die Veranstaltung wird parallel als Audiostream über unsere Homepage www.eki-walldorf.de und unseren YouTube-Kanal Eki Walldorf übertragen.

 


Foto: Maaß

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