Zusammenarbeit mit dem Mehrgenerationenhaus

Seit längerer Zeit arbeiten wir gerne und eng mit dem Mehrgenerationenhaus in Walldorf zusammen. In einem alternativen Wohnprojekt in der Bürgermeister-Willingert-Straße, in dem Familien, Paare und Alleinstehende ihre Wohnungen rund um ein gemeinsames Atrium im Zentrum des Hauses haben und auch sonst ihren Wohnalltag miteinander teilen, haben sich verschiedene Projekte rund um das Thema Trauern herausgebildet. Eltern, die ihre Kinder verloren haben, finden bei ausgebildeten Trauerbegleiter:innen Gesprächspartner, Angehörige von Demenzkranken finden Ansprechparter und Menschen, die ihren Partner oder die Partnerin, die Mutter oder den Vater betrauern, werden bei Frühstück und Gespräch liebevoll aufgenommen.

Für uns als Pfarrgemeinde ist dies eine tolle Ergänzung unserer Arbeit. Wir sehen solche Angebote nicht als Konkurrenz, sondern im Gegenteil als willkommene, auch ökumenische Bereicherung des kirchlichen Lebens in Walldorf.

Als nächstes Projekt, das aus dieser Kooperation entstanden ist, steht die Verwirklichung der Idee der Trauerbank auf dem Friedhof an: Ein Ort, an dem Menschen, die sonst alleine an den Gräbern stehen und weinen oder still trauern, zu regelmäßigen Zeiten einen anderen oder eine andere finden, mit denen man sich in einer Ecke des Friedhofs hinsetzen und gerne in Ruhe reden und eine Tasse Kaffee trinken kann.

Seien Sie gespannt – in einer der nächsten Rundschauen wird es darüber mehr geben.

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