Gottesdienst im Freien und außerhalb kirchlicher Räume

Gottesdienst im Freien und außerhalb kirchlicher Räume – eine Gewinn für die Gemeinde(n)

Zunehmend finden unsere Gottesdienste im Sommer im Freien außerhalb der Kirche statt – ob im Herbst beim Apfeltag, beim Traktorgottesdienst oder auf dem Hundeplatz, im Juli beim Stadtjubiläum oder bereits in einer Woche beim Fischerfest des ASV. Das freut uns sehr. Denn so können wir als Gemeinde dorthin gehen, wo die Menschen feiern und es sich gut gehen lassen. Das ist (auch) unser Platz: Dort, wo die Menschen sind, die in unserer Stadt leben oder sie besuchen. Hier gehört Kirche hin – mitten ins Leben, auf den Markt. Und dass die meisten dieser Gottesdienste auch noch ökumenisch sind, ist für unsere Gemeinde, aber auch die Stadt ein wahres Glück. Denn so soll das sein: Glaubende gehören zusammen, auch wenn sie sich in manchem ihrer Art von Gott zu sprechen voneinander unterscheiden.

Beim Rock’n Roll Weekender am vergangenen Wochenende hat es sich gezeigt: Die Walldorfer, obwohl es morgens schon einen Gottesdienst zu Pfingsten in der Kirche gab, sind mobil und neugierig. Und solch ein Gottesdienst – mitten im Festival, auf einer kleinen Bühne zwischen Tattoo-Ständen, Reihen von Rockabilly-Kleidungs-Ständen, Schuh-Verkaufs-Regalen und Whisky-Tasting lockt dann doch auch ein Publikum an, das sonst nicht die Gelegenheit oder die Lust hat, traditionelle Gottesdienste zu besuchen. Es gibt immer schöne Gespräche am Rande und neue Menschen zum Kennenlernen.

Wir möchten das gerne beibehalten, auch wenn es von unseren Gemeindemitgliedern verlangt, sich ab und zu auf die Beine zu machen oder aufs Fahrrad zu setzen und woanders hinzukommen als in die Kirche. Wir sind uns aber sicher: Die Walldorfer kriegen das hin!

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