Die Stadt Walldorf feierte 125-jähriges Jubiläum der Stadterhebung. Und der Gottesdienst am Sonntag reihte sich nahtlos ein in das gelungene Festwochenende. Auf der Bühne vor dem Gymnasium spielte der Posaunenchor. Davor war ein kleiner Altar aufgebaut, und die Besucher konnten entweder unter einem Zelt sitzen oder fanden Platz im Schatten außen rum. So viele sind gekommen und erlebten einen kurzweiligen ökumenischen Gottesdienst mit Uwe Boch und Klemens Gramlich. Es ging – natürlich – darum, wie Menschen, speziell die Kirchengemeinden, in ihrer Stadt leben und wie sie dazu beitragen, dass das gefördert wird, was Gott uns Menschen wünscht: Frieden und Gerechtigkeit und ein Leben, das für möglichst alle gelingt. Selbstverständlich ist es gut, dass wir in Walldorf finanziell so gut ausgestattet sind, aber wahre Zufriedenheit herrscht dort, wo das Zusammenleben funktioniert und wo die Vielfalt, die eine moderne Stadtgesellschaft auszeichnet, auch gelebt werden kann.
Es hat sich wieder einmal bestätigt, dass es den Kirchengemeinden guttut, wenn sie sich dieser Öffentlichkeit aussetzen und dorthin gehen, wo Menschen miteinander feiern und essen und lachen. Und es ist schön, dass wir in Walldorf die Möglichkeit haben, das dann auch zu tun.
Kommen Sie doch mal dazu, wenn wir wieder ökumenisch und draußen feiern: zum Beispiel am 6. September um 10.30 Uhr zum Traktorgottesdienst am Bahnhof oder zum Gottesdienst für Hunde und ihre Menschen am 4. Oktober um 15 Uhr auf dem Hundeplatz.

