Seniorenkreis – Verabschiedung von Doris Müller und Heide Scholl

Eine Ära geht zu Ende. Am 22. Juli 2026 hieß es nach 14 Jahren: Auf Wiedersehen, Doris Müller und Heide Scholl! Und nun werden die beiden nicht mehr Leiterinnen, Organisatorinnen und das Herz des Walldorfer Seniorenkreises sein, sondern vielleicht einfach mittwochs kommen, wenn wir ab September wieder einladen.

Seit 2012 war der Seniorenkreis, der alle zwei Wochen mittwochs im evangelischen Gemeindehaus stattfand, ohne Doris und Heide nicht zu denken. Sie haben nicht nur die Vorbereitung gemacht und zusammen mit ihrem Team umgesetzt – nein, auch die inhaltliche Gestaltung gehörte für die beiden selbstverständlich dazu. Da wurden Gedichte und Gebete ausgesucht und Referenten zu den unterschiedlichsten Themen ausgesucht, die für die Senioren unterhaltsam oder auch informativ waren. Das Engagement ging aber weit über die bloßen Nachmittage hinaus: Niemand wurde vergessen von den Teilnehmer:innen. Geburtstage waren immer auf dem Schirm und wurden mit einer Rose und einem Geburtstagslied bedacht. Und wenn jemand fehlte, kümmerten die beiden sich um ihn oder sie. Wie oft ging der kleine Tipp an Pfarrerin oder Pfarrer, doch mal bei Frau oder Herrn Y vorbeizuschauen – denen geht es nicht gut!

Wir sind sehr dankbar für das Wirken von Doris und Heide. Man kann ihre Arbeit nicht eins zu eins ersetzen, vor allem nicht den Teil, in dem sie persönliche Beziehungen zu den Besucher:innen aufgebaut und um sie Sorge getragen haben.

Es geht dennoch weiter. Der Seniorenausschuss des Ältestenkreises hat ein Konzept erarbeitet, wie man es schaffen kann, den Kreis weiterzuführen. Zum Glück arbeitet das alte Team weiter mit und sorgt für Kuchen, Kaffee, Tische und Stühle. Und wir werden so in Zukunft einmal im Monat den Seniorenkreis anbieten können. Im Wechsel mit dem Fröhlichen Frühstück ist das gut für die Walldorfer Seniorinnen und Senioren. Begegnungsmöglichkeiten sind so wichtig. Das erste Treffen ist am 9. September 2026 um 14.30 Uhr im Gemeindehaus.

Wir danken als Kirchengemeinde noch einmal ausdrücklich und von ganzem Herzen Doris Müller und Heide Scholl für das viele Herzblut und die Liebe, die sie in die Arbeit gesteckt haben.

 


Foto: Boch

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