Eine Walldorfer Besonderheit ist das Ökumene-Team. Insgesamt etwa 10 Personen aus der evangelischen und der katholischen Gemeinde treffen sich etwa alle zwei Monate und besprechen alle Themen, die für beide Gemeinden wichtig sind. Da werden die vielen Gottesdienste geplant, die gemeinsam durchgeführt werden – von der Osternacht bis hin zum Traktorgottesdienst. Da bespricht und organisiert man Aktionen wie den Stand auf dem Weihnachtsmarkt am ersten Adventswochenende. Und da werden neue Projekte entwickelt oder aufgegriffen – die Trauerbank auf dem Friedhof, die in diesem Jahr eingeweiht wird, ist dafür ein Beispiel.
In Walldorf ist die sogenannte ökumenische Zusammenarbeit, das Zusammenwirken der beiden großen Konfessionen vor Ort, seit einiger Zeit ein wichtiges Standbein des kirchlichen Lebens. Und immer öfter werden wir für Gottesdienste bei Vereinsfesten angefragt und tauchen dann beim Fischerfest oder beim Apfeltag auf. Das ist gut so, denn so funktioniert das kirchliche Leben vor Ort: Unterschiede werden bewahrt, das Gemeinsame aber betont.
Alles fließt im Ökumene-Team zusammen, in dem es eine große Offenheit für neue Ideen gibt, und immer Menschen, die diese durchführen möchten.
Falls jemand Lust hat, beim Ökumene-Team mitzuwirken, oder sich informieren möchte: Das Team freut sich auf jede Verstärkung. Einfach eine E-Mail an uwe.boch@kbz.ekiba.de, wir melden uns dann schnell zurück.
